Biologische Entgiftungskur

Die schleichende Vergiftung des Menschen

Die Verseuchung unserer Umwelt mit Giften nimmt Jahr für Jahr zu. Zu diesen umwelt- und menschenbelastenden Stoffen zählen nicht nur die 10 Millionen registrierten Chemikalien sowie die bei ihrer Herstellung entstehenden Abfallprodukte, über deren Giftigkeit in vielen Fällen bis heute nur wenig bekannt ist.

Als "Vergiftungsquellen kommen u.a. in Frage:

- Abgase des zunehmenden Straßenverkehrs, der Müllverbrennungsanlagen und der Feuerungsanlagen,
- alkoholischen Getränke,
- Handystrahlung,
- Arzneimittel,
- Zigarettenrauch inhalieren,
- Quecksilbers aus Amalgamfüllungen.
Wir nehmen diese Gifte mit jedem Atemzug, Bissen Nahrung und jedem Schluck eines Getränkes in unseren Körper auf und reichern sie

- im Hirn - z.B. Quecksilber
- im Fettgewebe - Dioxine oder PCP
- in den Knochen – Blei
- in der Niere - Cadmium
 oder in der Haut, den Muskeln und den Haaren an.

Unser Organismus muss eine immer größer werdende Anzahl an Giftstoffen unschädlich machen, was bereits im Mutterleib beginnt.  Mit Hilfe einer biologischen Entgiftungskur kann hierbei die Leber unterstützt werden.

Die Bedeutung der Leber für die Entgiftung

Bei der Entgiftung kommt unserer Leber eine zentrale Bedeutung zu. Jede Minute durchströmen 1 bis 2 Liter Blut dieses Organ und werden von Giftstoffen befreit.  Aber auch Arzneimittel und andere nicht verstoffwechselbare oder giftige Produkte der technischen Umwelt werden von unserer Leber entsorgt.

Zu Beginn der Vergiftung/Gesundheitsstörung werden unspezifische und uncharakteristische Symptome wie Schlappheit, Konzentrationsstörungen, depressive oder launenhafte Verstimmungen, Schlafstörungen oder auch zunehmende Müdigkeit beobachtet, die je nach Dauer und Stärke der Vergiftung unterschiedlich ausgeprägt sein können. Bei höheren Konzentrationen oder bei längerer Einwirkung von Giftstoffen treten manifeste Erkrankungen auf. Spätestens zu dem Zeitpunkt, wenn bereits Veränderungen in der Leber in Form von Fettleber oder erhöhten Transaminasen (Leberwerten) nachweisbar sind, sollte eine Behandlung mit einer Entgiftungskur durchgeführt werden.

Es sind meist Gifte, die wir täglich durch unsere Nahrung aufnehmen, die aber wegen ihrer geringen Konzentration als Einzelstoffe oft nicht auffallen und nur schlecht in einem Labor nachgewiesen werden können. Häufig ist es alleine die Summe der unterschiedlichen Gifte sowie ihre aufsummierende und zum Teil auch sich gegenseitig verstärkende Wirkung im gemeinsamen Vorhandensein, die zu einer Schädigung unseres Körpers führt. Oberstes Gebot ist deshalb, bereits bei Verdacht auf eine mögliche unzureichende Entgiftungsfunktion - z.B. beim Vorhandensein von z. B. Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen oder Antriebsschwäche - den Körper schnellstmöglich mit einer Entgiftungskur zu entgiften, um eine mögliche dauerhafte oder irreversible Schädigung vermeiden zu können.

Wie sieht eine biologische Entgiftungskur aus?

Nur bei nachgewiesenem Vorliegen einzelner Schadstoffe als alleinige Verursacher von Funktionsstörungen werden spezifische Entgiftungstherapien eingesetzt. In solchen Fällen ist dann oft eine intensiv-medizinische Betreuung in einem Krankenhaus notwendig.

Bei allen anderen unspezifischen Formen der Vergiftung, die sich in Beschwerdebildern wie z.B. Leistungsschwäche, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen äußern können, ebenso wie bei Fettleber, erhöhten Leberwerten, stärkerem Alkoholgenuß oder Medikamenteneinnahme, sollte eine biologische Entgiftungskur zur Steigerung der Entgiftungsleistung der Leber durchgeführt werden.
Hierbei kommen unterschiedliche Mikronährstoffe hochdosiert zum Einsatz, welche die Schadstoffe aus dem jeweilig belastetem Organ verdrängen, sodaß der Körper die Schadstoffe über Niere und Darm ausscheiden kann.
Die Dosierung der Mikronährstoffe ist so hoch, daß der Körper nicht in der Lage wäre diese über dem „normalem Weg“ der Verdauung aufzunehmen. Daher werden die erforderlichen Substanzen als Infusionen verabreicht.
Hierfür haben wir ein Konzept entwickelt, bei dem an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen Infusionen mit biogenen Substanzen verabreicht werden, die direkt und indirekt auf den Leberzellstoffwechsel einwirken, um die natürlichen Entgiftungsreaktionen zu verbessern und die Ausscheidungen der Giftstoffe zu beschleunigen.
Bei der biologischen Entgiftungskur können nicht nur die Leber und die übrigen Körperorgane entlastet werden, sondern auch der Energiestoffwechsel der Leberzellen erhöht werden.
Somit können Entgiftungsfunktionen, Syntheseleistungen und Verstoffwechselungsprozesse verbessert und die Leistungsfähigkeit des Gesamtorganismus verstärkt werden.

Während der Entgiftungskur und drei Wochen danach sollten alle leberbelastenden Substanzen wie Alkohol, Schweinefleisch, fette Nahrung, Milch und eiweißreiche Kost vermieden werden. Falls möglich, sollte man in diesem Zeitraum auch auf leberschädigende Medikamente verzichten. Fragen Sie jedoch hierzu Ihren Hausarzt.